Lauchhammer, 29. August: Auf ungläubiges Staunen und Unverständnis treffen bei Branchenexperten zunehmend Behauptungen von Noch-Digitalminister Alexander Dobrindt zur Breitband-Förderpraxis und zum Glasfaserausbau. So machte jüngst bei einem Workshop des FRK-Fachverband Rundfunk und BreitbandKommunikation in Lauchhammer das Bonmot vom „Münchhausen der Breitbandszene“ die Runde. Der Minister hatte bei der Vergabe der Förderbescheide in der vierten Runde am 27. Juli 2017 wörtlich erklärt: „Rund 80% dessen, was wir heute bescheiden, sind Glasfaseranschlüsse an den Häusern. Der Rest wird mit Vectoring oder Hybrid-Technologie gemacht.“ Laut der Fachzeitschrift NET (Ausgabe 7-8- Seite 17) genauso nachzulesen im veröffentlichten Mitschnitt der Pressekonferenz (Minute 13:36/des BMVI).

250 Millionen aus der Rundfunkgebühr zusätzlich für die Sicherung von Qualitätsjournalismus und Meinungsvielfalt


MdEP Michael Theurer schlägt auf FRK-Symposium signifikante Beteiligung lokaler und regionaler Rundfunksender an den Rundfunkgebühren im ländlichen Raum vor


Berlin, Lauchhammer, 28. Juni 2017 – „Durch den verstärkten Rückzug der öffentlich-rechtlichen Sender aus der lokalen und regionalen Berichterstattung müssen wir neue Wege gehen, um die Medienvielfalt sowie Zuverlässigkeit gut recherchierter Nachrichten und Beiträge langfristig und flächendeckend zu gewährleisten“, betonte Michael Theurer, Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg, MdEP und Mitglied des Präsidiums der Freien Demokraten Deutschlands, während einer Podiumsdiskussion unter Leitung des Chefredakteurs der MediaLABcom (www.medialabcom.de) , Marc Hankmann, mit Vertretern der mittelständischen Medienverbände FRK und BLTV in Berlin.

Qualitätsjournalismus und Meinungsvielfalt der lokalen und regionalen Rundfunksender wirtschaftlich sichern

Selbstausbeutung von Medienschaffenden vermeiden - Medienvielfalt und Zuverlässigkeit gut recherchierter Nachrichten in Deutschland flächendeckend gewährleisten

FRK-Diskussion mit MdEP Michael Theurer, Sendern und Journalisten am 22. Juni in Berlin

Lauchhammer, 12. Juni 2017 – „Die Meinungsvielfalt der lokalen und regionalen Rundfunksender ist bundesweit in Zeiten von Fake News und allgemein nachlassender Zahlungsbereitschaft für Qualitätsjournalismus existentiell bedroht. Die Entwicklung wird von einer massiven Medienunterversorgung der ländlichen Regionen und der Randlagen der Metropolen mit Breitbandinfrastrukturen verstärkt. Dies gilt nicht nur für die Ausdünnung der traditionellen Angebote in der Fläche, sondern vor allem auch bezüglich der Übertragung von Programmen und Mediatheken über Breitbandnetze, die für diese Sender unerlässlich sind“. So begründet der Vorsitzende des Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK), Heinz-Peter Labonte das andauernde FRK-Werben um politische Unterstützung sowohl für den Glasfaserausbau in diesen Gebieten und für die wirtschaftliche Existenzsicherung der lokalen und regionalen Sender mit deren gleichsam dort öffentlich-rechtlichen Funktion.

Einladung zur Podiumsdiskussion: "Qualitätsjournalismus in lokalen und regionalen Rundfunksendern sichern"

Einladung an FRK Mitglieder

30. Mai 2017

Liebe Mitglieder,


in der Vergangenheit waren die lokalen Rundfunksender, ob TV oder Hörfunk, immer ein Alleinstellungsmerkmal in unseren Kabelnetzen.
Diese Sender sind in ihrer wirtschaftlichen Existenz zunehmend bedroht. Ich weise nur auf das Lokal-TV-Sterben in Sachsen hin.
Der Europaabgeordnete Michael Theurer hat nun Vorschläge entwickelt, wie die Sicherung dieser Sender auch als Beitrag für die Sicherung mittelständischer Kabelnetzbetreiber gewährleistet werden kann.