Gemeinsame Erklärung des FRK – Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation, des StGB Städte- und Gemeindebund Brandenburg und der Landesgruppe Berlin-Brandenburg des VKU – Verband kommunaler Unternehmen

Pressemitteilung vom 7. Februar 2014

Mittelstandsfeindliche Vergabepraxis in Brandenburg steht stellvertretend für Konzern-Privilegierung

TK-Verbände und Städte- und Gemeindebund fordern stärkere Beteiligung des Mittelstandes und kommunaler Unternehmen an der weiteren  Breitbanderschließung in Deutschland

Berlin. Der Branchenverband mittelständischer Telekommunikationsdienstleister FRK – Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation sowie die Landesgruppe Berlin-Brandenburg des VKU – Verband kommunaler Unternehmen und der StGB Städte- und Gemeindebund Brandenburg appellieren mit Nachdruck an die Landes- sowie die neu gewählte Bundesregierung, die Belange mittelständischer TK-Anbieter und von Kommunen stärker zu berücksichtigen.

FRK: Sächsisches Privatrundfunkgesetz bringt endlich Bewegung in die Digitalisierung der Kabelnetze – Digitalisierung nicht weiter verzögern

Das Sächsische Landesmediengesetz verlangt die Abschaltung der analogen Rundfunkprogramme (Hörfunk und TV) zum 31.12.2014

Leipzig, 03.02.2014: „Durch das Sächsische Privatrundfunkgesetz vom 21.02.2004 wird endlich Chancengleichheit zwischen den mittelständischen unabhängigen Kabelnetz­betreibern (uKNB) und den ausschließlich im Besitz angelsächsischer Finanzkonglomerate befindlichen großen deutschen Kabelnetzbetreiber geschaffen“, erklärte der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation – FRK, Heinz-Peter Labonte, heute in Leipzig.

Anlass ist das Schreiben der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk – SLM, in dem die SLM jetzt rechtzeitig zu Jahresbeginn nochmals auf diese zukunftsweisende Gesetzesvorschrift hinwies. Damit werde insbesondere den großen Kabelnetzbetreibern ausreichend Gelegenheit gegeben, die technisch anspruchsvolle bisher in ihren Netzen verhinderte Umstellung nunmehr im Rahmen der Gesetzesvorschriften zu meistern. Die übergroße Mehrzahl der uKNB habe bereits 2012 auf Digitalempfang umgestellt und ihre Kunden schon damals entsprechend informiert.

FRK: FRK widerspricht Kritik von MP Malu Dreyer an der Arbeit der Landesmedienanstalten

FRK fordert von Brandenburger Landesregierung beim Infrastrukturausbau Glasfaser bis in die Wohnungen und Chancengleichheit für Mittelständler und Kommunen gegenüber der Telekom-Bevorzugung beim Landesförderprogramm für Breitbandausbau "Glasfaser 2020"

Lauchhammer, 27.01.2014: „Mittelstandsinvestitionen und kommunale Anstrengungen zu Glasfaseranschlüssen ins Haus (fttb/ftth) werden durch das Förderprogramm 'Glasfaser 2020' des Brandenburger Wirtschaftsministeriums plattgemacht. Es erinnert stark an das Staatmonopolistische Kapitalismuskonzept früherer Zeit und verbrannte Ideologien, wenn man das Landesförderprogramm "Glasfaser 2020" in der Prignitzer Praxis erlebt und die nächste Ausschreibung für die Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald betrachtet“, erklärte der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunk- und Breitband Kommunikation (FRK), Heinz-Peter Labonte, heute zu den Ausschreibungsmodalitäten für das Brandenburger Projekt "Glasfaser 2020" für die Landkreise EE/OSL/LDS in Lauchhammer.

FRK kritisiert die mangelnde Verantwortungsbereitschaft der Versicherungswirtschaft

Statt Senkung des Garantiezinses auf Kapital bildende Lebensversicherungen auf Kosten der Altersversorgung der Verbraucher sollten die Versichertengelder sinnvollerweise in den Ausbau rentierlicher Breitbandstrukturen in Deutschland angelegt werden

Lauchhammer, den 13.01.2014:
„Wir fordern von der Großen Koalition Gestaltungsphantasie zum Nutzen der Verbraucher und Stärkung des Subsidiaritätsprinzips beim Ausbau von Infrastrukturen, statt Willfährigkeit gegenüber der Finanzlobby zu Lasten der Verbraucher“, erklärte der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation – FRK, Heinz-Peter Labonte, heute in Lauchhammer.

FRK begrüßt Breitbandbündelung im Dobrindt-Ministerium

„Endlich erhält auch der Mittelstand in der Telekommunikations- und Breitbandpolitik eine Chance"

Lauchhammer, den 20.12.2013: „Durch die Verlagerung der Zuständigkeiten für „TK-Wirtschaft, Breitbandstrategie und TK-Recht" auf das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erwarten wir eine Aufwertung der mittelständischen Firmen in diesem Wirtschaftssektor", erklärte heute der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation – FRK, Heinz-Peter Labonte, zu den bekannt gewordenen Organisationserlass der Bundesregierung zur Neuordnung der Zuständigkeiten in den Bundesministerien.