„Nicht schon wieder heiße Bürokratieluft statt praktikablem, tragfähigem Konzept für die Breitbandversorgung in unterversorgten Regionen“

Glasfaser-Perspektive für die von der Politik der alten Bundesregierung vergessenen zehn Millionen Haushalten auf der weißen und grauen Seite des Digitalgrabens

Lauchhammer, 28. Februar 2019 – Digitalminister Scheuer hat, nach Meinung des Vorsitzenden des Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK), Heinz-Peter Labonte, mit dem flächendeckenden schnellen Mobilfunk und der Gigabit-Versorgung der Haushalte und Unternehmen viel vor. Doch für das Erreichen der Ankündigungen der Gigabit-Vollversorgung der Bundesrepublik bis 2025 im Koalitionsvertrag solle Minister Scheuer endlich das der Bundesregierung seit 2014 vorliegende tragfähige Konzept umsetzen, fordert der FRK in der neuesten Ausgabe der MediaLABcom.www.medialabcom.de

Vodafone/Unitymedia Übernahme: FRK begrüßt ausführliche Prüfung durch EU-Kommission

Erlaubnis würde potentiellen regionalen Wettbewerb zwischen den beiden Unternehmen verhindern

Lauchhammer, 14. Dezember 2018 – Die angekündigte ausführliche Prüfung der beabsichtigten Übernahme der Unitymedia durch die Vodafone seitens der Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission wird ausdrücklich vom Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) begrüßt. „Die angestrebte Fusion verhindert den potenziellen Wettbewerb zwischen den beiden Unternehmen. Denn um zu wachsen, wären beide darauf angewiesen, in die Gebiete des jeweils anderen vorzudringen. Schon diese Verhinderung allein ist wettbewerbsfeindlich. Zudem gibt es aus unserer Sicht noch eine ganze Reihe weiterer negativer Auswirkungen, wie etwa auf den Gestattungsmarkt in der Wohnungswirtschaft, den Infrastruktur-Wettbewerb beim Glasfaserausbau sowie den Wettbewerb bei TV-Rechten, die strenge Auflagen oder sogar eine Untersagung des Vorhabens rechtfertigen“, betonte der FRK-Vorsitzende Heinz-Peter Labonte.

 

Am 29. Oktober 2018 fand  im Sächsischen Landtag eine Anhörung zu dem Gesetzentwurf der CDU-Fraktion und SPD-Fraktion zur Änderung des Sächsischen Privatrundfunkgesetzes statt. Der FRK hat dazu folgende Stellungnahme abgegeben: