FRK: Keine Unterstützung mehr für Facebook mit Rundfunkgebühren

ARD und ZDF sollten sich sofort zurückziehen und Zeichen setzen

Lauchhammer, 10. April 2018 – Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) fordert ARD und ZDF zum sofortigen Rückzug aus Facebook auf. “Mit Rundfunkgebühren finanzieren ARD und ZDF seit Jahren den gezielten Ausbau ihrer Reichweite auf Facebook. In dieser Zeit haben sie dem Unternehmen viele Millionen Nutzerdaten ihrer Zuschauer zugeführt, von denen niemand weiß, wie diese verwertet und von wem diese letztlich genutzt werden. Es kann doch nicht sein, dass Facebook noch länger gebührenfinanziert unterstützt wird und damit die Zuschauer den Missbrauch ihrer eigenen Daten mitfinanzieren“, erklärte der FRK -Vorsitzende Heinz-Peter Labonte heute in Lauchhammer. Wenn selbst die Geschäftsführerin von Facebook, Sheryl Sandberg, nicht wüsste, welche Daten z.B. Cambridge Analytica abgreife, sei dies für die Gebührenzahler ein Alarmzeichen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder,

wir möchten Ihnen die Einladung zur Eröffnung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft am 09. März in Berlin zur Kenntnis und Verwendung weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Berger

Leiter der Geschäftsstelle

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten Sie auf diesem Wege auf unsere Leitveranstaltung in diesem Jahr aufmerksam machen:

 

Save the date - 9. Hessischer Breitbandgipfel am 06.06.2018 (09:45 Beginn, Registrierung ab 08:30 Uhr) in Frankfurt/Main, House of Logistics an Mobility (HOLM).

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder,

 

das Jahresende nähert sich und die Vorausschau in das Jahr 2018 ist naheliegend. 

 

Der Breitbandkongress des FRK in 2018 findet am 17.09. – 18.09.2018 im H4 Hotel Leipzig statt.

Finalist Lauchhammer als privatwirtschaftlich finanziertes Vorzeigeprojekt für den ländlichen Raum – Vectoring-Fördergeldverschwendung in Glasfaserausbaugebieten

Lauchhammer, 30. November 2017 – Die Stadt Lauchhammer und der regionale Netzbetreiber LKG Lausitzer Kabelbetriebsgesellschaft mbH, Mitglied des Fachverbandes Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK), spielen beim Glasfaserausbau im ländlichen Raum nicht nur in Brandenburg eine Vorreiterrolle. Die Partner wurden jetzt mit ihrem Gemeinschaftsprojekt „Lauchhammer auf dem Weg zur Glasfaserstadt“ in diesem Jahr als Finalist des jährlich von der EU- Kommission vergebenen European Broadband Awards in Brüssel geehrt. Auch wenn Lauchhammer letztlich in der Kategorie „Territorialer Zusammenhalt in ländlichen und abgelegenen Gebieten“ einer mit fast 150 Mio. Euro aus dem Strukturfonds der EU geförderten Kommune in Griechenland knapp unterlag, konnten sich die Beteiligten über die Anerkennung durch die EU-Kommission freuen. „Dieses Projekt der Stadt und der LKG belegt eindrucksvoll, wie eine Kommune in einer strukturschwachen Region mit ortsansässigen Unternehmen und privatwirtschaftlichen Mitteln den Sprung in die Gigabit-Gesellschaft schaffen kann“, betonte FRK-Vorsitzender Heinz-Peter Labonte stellvertretend für das Lauchhammer-Projekt in seiner Erklärung anlässlich der Preisverleihung in Brüssel.